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TU Berlin

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Forschungsprojekte der Arbeitsgruppe

Ethik der Intelligenz

Als Querschnittsuntersuchung des DFG-Exzellenzclusters Science of Intelligence (SCIoI) entwickelt das Projekt Methoden, wie Prinzipien der verantwortlichen Forschung und Entwicklung (Responsible Research and Innovation, RRI) in die Grundlagenforschung eingebracht werden können. Die Forschung des Exzellenzclusters, der sich mit Formen künstlicher und biologischer Intelligenz auseinandersetzt, wirft eine Reihe ethischer Fragen auf. Sie speisen sich aus der Sorge um die wachsende Fähigkeit von Algorithmen (in Software und Robotersystemen), zu entscheidungstragenden Akteuren in weiten Bereichen unseres Lebens zu werden. Ziel des Projekts ist es, unerwünschte und unbeabsichtigte Folgen der Forschung des Clusters möglichst frühzeitig zu erkennen, um entsprechend gegensteuern zu können. Dazu werden Elemente eines vorausschauenden, reflektierenden, beratenden und responsiven Dialogs in den Gesamtforschungsprozess eingespeist. Zu den eingesetzten Methoden gehören Vision Assessment, ethische Szenarioanalyse, Fokusgruppendiskussionen, Stakeholderinterviews sowie Stakeholderworkshops.

Bearbeitung: Sabine Ammon, Rainer Mühlhoff, Tim Hildebrandt in Kooperation mit Ingo Schulz-Schaeffer, NN

Laufzeit: 2019-2022

Förderträger: DFG, Exzellenzcluster Science of Intelligence (SCIoI)

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Methodologie des synthetischen Ansatzes

Als Querschnittsuntersuchung des DFG-Exzellenzclusters Science of Intelligence (SCIoI) untersucht das Projekt die Methodologie des Clusters, synthetische Artefakte (wie Computerprogramme oder Roboter) zur Erforschung intelligenten Verhaltens einzusetzen. Die synthetischen Artefakte werden dadurch zu epistemischen Objekten, die die Exploration, Stabilisierung und Validierung von Wissen ermöglichen. Ziele des Projektes ist es, Möglichkeiten und Grenzen des synthetischen Ansatzes für die Untersuchung intelligenten Verhaltens – von synthetischen und biologischen Agenten – zu erforschen. Grundlage bilden vergleichende Fallstudien, die das Wechselverhältnis von epistemischen Objekten, menschlichen Akteuren, Werkzeugen, Methoden und experimentellen Rahmenbedingungen erheben. Dazu wird die wissenschaftstheoretische Analyse der Theorien, Modelle und Konzepte mit empirischer Beobachtung und Datenerhebung (Interviews mit Projektmitgliedern, teilnehmende Beobachtung im Labor, Artefaktanalyse) verschränkt.

Bearbeitung: Sabine Ammon, Martina Vortel in Kooperation mit Ingo Schulz-Schaeffer, Ole Pütz, NN

Laufzeit: 2019-2022

Förderträger: DFG, Exzellenzcluster Science of Intelligence (SCIoI)

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Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundlagen (ARAIG), Teilvorhaben Ethische und rechtliche Aspekte der Servicerobotik

Im Rahmen des Begleitforschungsprojekts "Autonome Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktive Grundlagen" (ARAIG) untersuchen wir ethische und rechtliche Aspekte der Servicerobotik. ARAIG knüpft an insgesamt acht Verbundprojekte an, in denen Technologien der Mensch-Roboter-Interaktion (MRI) entwickelt werden. Aus ethischer Perspektive thematisieren wir grundsätzliche Veränderungen der MRI, die durch autonome Roboterfunktionen und kollaborative Szenarien bedingt sind. Im Zentrum stehen Fragen nach Autonomie, Verantwortung und Vermenschlichung von Technik im Anwendungsfeld der Servicerobotik. Darüber hinaus erörtert das IKEM e.V. in unserem Auftrag die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz autonomer Roboterfunktionen. Das Ziel ist die Entwicklung von begrifflichen und methodischen Grundlagen für eine verantwortliche Gestaltung der Mensch-Roboter-Interaktion.

Verbundpartner sind Human-Factors-Consult (HFC), Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizing (BAuA).

Bearbeitung: Peter Remmers, Penelope Freund

Laufzeit: 2017-2020

Förderträger: BMBF, Programm Mensch-Technik-Interaktion „Technik zum Menschen bringen“

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Von Artefakten zu Wissensfakten. Zur Verwissenschaftlichung des Konstruierens durch informationstechnische Artefakte am Beispiel des Einsatzes von CAD, CAM und CAE im Maschinenbau

Eine Besonderheit der Dynamik technikwissenschaftlichen Wissens ist, dass Wissen in Konstruktionsvorgängen mit Artefakten gewonnen wird und sich in Artefakten manifestiert. Eine Schlüsselfunktion erhalten wiederum computerbasierte Konstruktionswerkzeuge, die zur Genese technikwissenschaftlichen Wissens eingesetzt werden und in ihrer Handhabung das gewonnene Wissen verfügbar machen. Das Ziel ist des Projektes es, die epistemische Wirksamkeit informationstechnischer Artefakte in Konstruktionsprozessen und die daraus resultierenden Folgen für die Wissensdynamik in den Technikwissenschaften genauer zu untersuchen. Denn sie stellen nicht nur wichtige Hilfsmittel in der Wissensakquisition, Wissenskoordination und Wissensintegration dar. Sondern durch ihre Rahmenbedingungen in der Entwicklung gehen sie zugleich konstituierend in die Wissensgenerierung ein.

Bearbeitung: Sabine Ammon, NN

Laufzeit: 2016-2020

Förderträger: DFG

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Wissensdynamik in den Technikwissenschaften

Der interdisziplinäre Projekt- und Interessensverbund untersucht den Umgang mit Wissen in den Technikwissenschaften. Damit leistet es einen Beitrag zur Wissens- und Wissenschaftsforschung und versteht sich damit als Grundlagenforschung. Das Ziel besteht in der Herausarbeitung von Spezifika der Technikwissenschaften und der Dynamik technikwissenschaftlichen Wissens. Dabei werden gängige Klassifikationen des technikwissenschaftlichen Wissens (theoretisches Wissen, Regelwissen, Erfahrungswissen usw.) überprüft. Vor allem aber wird der dynamische Umgang mit diesem Wissen – von der Gewinnung bis zur Anwendung – untersucht und in Form von Modellen systematisiert. Im Zentrum der Untersuchungen stehen verschiedene geistes-, sozial- und arbeitswissenschaftliche Perspektiven der Technikwissenschaften, welche fallstudienbezogen untersucht und integriert werden. Die Hochschulforschung bildet dabei das Kerngebiet der Untersuchungen; dort, wo es notwendig ist, werden auch Kontextfaktoren wie Wirtschaft, Politik oder Öffentlichkeit mit einbezogen.

Sprecherin: Sabine Ammon

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